Schnellhilfe
Englische Fragewörter auf einen Blick
Fragewörter zeigen, welche Information gesucht wird. Wenn du weißt, welche Art von Antwort du erwartest, findest du meist schnell das passende Fragewort.
| Fragewort | Deutsch | Frage nach | Beispiel |
|---|---|---|---|
| what | was | Sache oder Information | What do you need? |
| where | wo / wohin | Ort oder Ziel | Where is the hotel? |
| when | wann | Zeitpunkt | When does breakfast start? |
| who | wer | Person | Who works here? |
| how | wie | Art und Weise oder Zustand | How do you get to work? |
| which | welcher / welche / welches | Auswahl aus einer begrenzten Menge | Which hotel do you prefer? |
Das passende Fragewort finden
Überlege welche Antwort erwartet wird
Fragewörter ersetzen die Information, die in der Antwort noch fehlt. Deshalb kannst du oft von der erwarteten Antwort zurück zur richtigen Frage denken.
Fragen bilden
So baust du eine Frage
Das Fragewort steht am Anfang. Danach gibt es zwei besonders wichtige Muster.
Where is the station?
How are you?
Where do you live?
What does she need?
Wichtiger Sonderfall
Wenn who nach der handelnden Person fragt
Bei who brauchst du manchmal kein do oder does. Das ist der Fall, wenn du direkt nach der Person fragst, die etwas tut.
Typische Fehler
Diese Fehler passieren häufig
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu englischen Fragewörtern
Wann benutzt man what und wann which?
Der wichtigste Unterschied ist die Menge möglicher Antworten. Mit what fragst du normalerweise aus einer offenen oder nicht näher begrenzten Menge. Mit which wählst du aus einer bestimmten oder im Kontext erkennbaren Auswahl.
Die Grenze hängt vom Kontext ab. Entscheidend ist nicht eine feste Anzahl, sondern ob Sprecher und Hörer eine begrenzte Auswahl vor Augen haben.
Warum kommt bei englischen Fragen do oder does dazu?
Das hat vor allem mit der Geschichte der englischen Sprache zu tun. Früher konnten englische Vollverben in Fragen leichter vor die Person rücken. Eine Frage konnte also eher nach einem Muster funktionieren, das uns heute aus dem Deutschen bekannt vorkommt.
Über mehrere Jahrhunderte änderte sich dieser Satzbau. Gleichzeitig wurde do immer häufiger als Hilfsverb benutzt. Zwischen dem späten Mittelalter und dem 17. Jahrhundert breitete sich dieses Muster besonders stark aus. Am Ende übernahm do in vielen Fragen die grammatische Aufgabe, die das Vollverb zuvor selbst übernehmen konnte.
Vereinfacht gesagt:
früher war eine Wortstellung wie Know you …? möglich,
heute heißt es normalerweise Do you know …?
Das zusätzliche do hat hier also nicht die Bedeutung „tun“.
Es ist das Ergebnis einer langen sprachlichen Entwicklung.
In der Sprachwissenschaft nennt man dieses Muster do-support.
Warum sich gerade dieses System durchgesetzt hat, lässt sich nicht auf einen einzigen Grund reduzieren. Sprachwissenschaftler erklären die Entwicklung mit mehreren Veränderungen, die gleichzeitig im englischen Satzbau stattfanden.
Heißt es Who lives oder Who live?
Meist heißt es Who lives …?. Wenn who selbst für die gesuchte Person steht, wird normalerweise die Einzahl verwendet:
Who lives here?
Who works at the hotel?
Who has the key?
Das gilt auch dann, wenn später mehrere Personen als Antwort genannt werden: Auf Who lives here? kann zum Beispiel Tom and Anna. geantwortet werden.
Nur wenn schon aus dem Zusammenhang klar ist, dass nach mehreren Personen gefragt wird, kann auch eine Pluralform vorkommen. Für eine normale offene Frage ist Who lives …? aber die übliche Form.
Was ist der Unterschied zwischen who und whom?
Der klassische Unterschied ist einfach: who gehört zum Subjekt, whom zum Objekt.
Ein hilfreicher Test ist he oder him: Würde in einer Antwort he passen, verwendest du who. Würde him passen, wäre traditionell whom die passende Form.
Who called? → He called.
Whom did you call? → I called him.
Im heutigen Englisch wirkt whom allerdings oft formell oder eher altmodisch. Besonders beim Sprechen wird sehr häufig auch beim Objekt einfach who verwendet: Who did you call?
whom ist also nicht falsch oder verschwunden. Du findest es vor allem noch in formeller Schriftsprache und in Wendungen wie To whom it may concern.